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Grundlagenseminar Modul 2

Zielgruppe Absolvent*innen von Sexocorporel-Lehrgängen sowie weitere Interessent*innen

Kenntnisse über den Sexocorporel sind keine Voraussetzung für die Teilnahme.

Obwohl wir auch Elemente des Sexocorporel einsetzen werden, ist es keine Sexocorporel-Weiterbildung, sondern ergänzt unsere Ausbildung mit Wissen, über das alle sexualberaterisch tätigen Personen verfügen sollten.

Da die Seminarleitenden selbst auch im Sexocorporel ausgebildet sind, können sie die Brücke schlagen zwischen dem behandelten Thema und dem Sexocorporel.

Zertifizierung Für alle, die den Titel Klinische*r Sexolog*in ISI erwerben wollen und keine entsprechende Weiterbildung absolviert haben, deckt dieses Seminar 50% der vorgeschriebenen sexologischen Basisausbildung ab.

Die anderen 50% des Grundlagenseminars werden in einem weiteren Modul angeboten.

Datum

Freitag 23. April 2021

09:00-15:30

Samstag 24. April 2021

09:00-17:00

Sonntag 25. April 2021

09:00-13:00

Montag 10. Mai 2021

09:00-17:30 Uhr

Inhalte Freitag 23. April 2021

Geschichtliche Einordnung der Sexualforschung (und -therapie)
Ledwina Siegrist, Geschlechterforscherin

  • Historische Einordnung der Sexualwissenschaften
  • Geschichte der (heteronormativen) Sexualwissenschaft
  • Übersicht über sexual- und paartherapeutische Ansätze

Soziologische, kulturelle und anthropologische Aspekte der Sexualität
Ledwina Siegrist, Geschlechterforscherin

  • Gewalt an Frauen
  • Plastischen Chirurgie
  • Selbstbefriedigung (Onaniediskurs)
  • Islam und Sexualität

Hilfsmittel für die Sexualität
Andrea Silwanus
Kenntnis und Diskussion über Vor- und Nachteile von Hilfsmitteln, zB. Pornographie, Prostitution, Sexualassistenz, Sextoys, Massagen etc.

 

Samstag 24. April 2021

Altern und Sexualität
Zuzana Gehrig

  • Mythen und Facts zur Sexualität im Alter (Häufigkeit, Funktion, Praktiken)
  • Anpassung der Sexualität im Altern (von der Quantität zur Qualität  / Rechte und Intimität im Altersheim)
  • Körperbild und Akzeptanz (Trauer, Reichtum, Adaptieren)
  • Witwenstatus

Lust und Rausch
Birgit Rinderli (Leiterin Prävention Checkpoint Zürich)

  • ABC der Substanzkunde
  • sexualisierter Substanzkonsum
  • Chemsex
  • Safer Sex/Safer Use

Opferschutz, Täterschutz und Eigenschutz. Grenzen in der Sexualtherapie
Matthias Wille

Umgang mit strafrechtlichen Therapieinhalten und der Schweigepflicht, Meldepflicht oder Melderecht, Risiken bei der körperlichem Kontakt. Welche Informationen darf, muss oder darf ich nicht als Therapierender weitergeben. 

Fragen zu dem Thema können vorher eingereicht werden. Eine hilfreiche Vorbereitung ist, wenn die eigenen berufsgruppen- und länderspezifischen Berufsordnungen und gesetzlichen Regelungen mitbringen.

 

Sexualität und Behinderung
Patrizia Kubanek

  • Einfluss der Behinderung auf Körperbild, Gefühl der Männlich-/Weiblichkeit
  • Einfluss der Behinderung auf die Sexualität und mögliche Anpassungen

Sonntag 25. April 2021

LGBTIQ Sexualität: Lesbische Sexualität und Lebensweise
Ledwina Siegrist, Geschlechterforscherin

  • Gesellschaftliche, medizinische und psychotherapeutische Diskriminierung von queeren Menschen
  • Queer Studies (Trennung von Sex und Gender, Sozialisation)
  • Gleichstellung und Rechte
  • Spezifisches sexuelles Erleben und sexologische Bedürfnisse von lesbischen Frauen
  • Umgang und Reflexion der eigenen Vorurteilen

LGBTIQ Sexualität
Ben Kneubühler
Spezifisches sexuelles Erleben, Praktiken, Online dating etc. und sexualtherapeutische Bedürfnisse von schwulen / MSM Männern

 

Montag 10. Mai 2021

Psychische Störungen
Renata Moukhtieva, Annette Bischof-Campbell

In dieser Weiterbildung beschäftigen wir uns mit psychischen Störungsbildern, ihrer Entstehung und Aufrechterhaltung. Wir setzen uns kritisch mit dem Begriff «psychische Störung» und mit den Stärken und Grenzen der Klassifikationen von psychischen Störungen auseinander.

Wir beleuchten zudem den Einfluss von psychischen Störungen auf unsere Arbeit mit Klient*innen und den Verlauf einer Sexualberatung oder Sexualtherapie. Wir geben Tools und Ideen für den besseren Umgang mit unseren Klient*innen und für unsere Selbstregulation.

Dabei bieten wir Einblick in verschiedene therapeutische Ansätze, etwa die hypnosystemische Konzeption von Gunther Schmidt, die klärungsorientierte Psychotherapie von Rainer Sachse oder den Mind-Mapping-Ansatz von David Schnarch.

Ort Online (Zoom)

 

Kosten 490 Euro
Fragen Formular für Fragen zum Seminar
Anmeldung Formular für die Anmeldung zum Seminar

 


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