english   deutsch
Angebot
Team
Sexocorporel
Weiterbildung
Kurse und Seminare
Links
Kontakt
Veroeffentlichungen
Angebot
Evaluation
Beratung
Therapie
Supervision
Grundlagen
Entwicklung
Komponenten
Kausalitaeten
Sexocorporel Schweiz
Sexocorporel Deutschland
Sexocorporel Oesterreich
Vortraege und Workshops
Mit Genuss zum Orgasmus
Seminarreihe Sex und Liebe
Kontaktinformation
Situationsplan

Das Konzept des Sexocorporel

Druckversion (pdf)

4. Unterscheidung und Integration verschiedener Komponenten

Der Sexocorporel unterscheidet und untersucht verschiedene Komponenten, welche im Ausüben und Erleben der Sexualität zusammenspielen. Während die biologische Geschlechtsidentität (sexual identity, identité sexuelle) mit der Zeugung fixiert wird, sind alle an der Sexualität beteiligten Komponenten Teil der menschlichen Sexualentwicklung. Sie entwickeln sich über persönliche und soziale Lernprozesse.

Die Unterteilung des letztlich Untrennbaren – der menschlichen Person – in Komponenten ermöglicht differenzierte Arbeitshypothesen. Der Sexocorporel gruppiert die Komponenten in vier Kategorien:

 

4.1. Physiologische Komponenten

4.2. Sexodynamische Komponenten

4.3. Kognitive Komponenten

4.4. Beziehungskomponenten

Im Sexocorporel wird für jede Komponente ein Modell sexueller Gesundheit und Funktionalität definiert. Dieses bildet das Gerüst für die Evaluation. Bei jeder Person werden als erstes die vorhandenen Fähigkeiten evaluiert, d.h. ihre Stärken. Jeder Mensch hat Grenzen in seiner Sexualentwicklung; der Sexocorporel interpretiert diese nicht im Sinne einer Pathologie. Ebenso wenig dient das Modell sexueller Gesundheit der Erzeugung neuer Leistungsnormen. Im Sexocorporel sind Grenzen nicht gleich bedeutend mit Mangel bzw. Pathologie, sondern geben dem Leben Sinn, in dem sie neue Erfahrungen anregen.